hola gente!
2 monate vergangen. via aire vom verrueckten argentinien nach dem schoenen ecuador gekommen. ecuador ist gruen, klein und bestueckt mit netten viele sachen zum machen. vulkan, aktiv, inaktiv, regenwalt, gletscher, tropische, trockene kueste, riesie berge und das aufgefuellt mit einem netten volk und den sachen, die ein volk so ausmachen. mit freunden rumgereist und das viele reisen genossen, das dort nochmal ganz anders ist. die buse haben schoene namen, wie trans-amazonico, das bier ist leider nicht so schoen gekuehlt wie im heissen chilecito, aber dafuer sind die saefte schoen und frisch gepresst und die traditionelle kleidung des volkes ist schoen anzuschauen. ausserdem sprechen die ecuadorianer ein anderes spanisch, die betonungen sind anders und mein argentinischer akzent wird von den anderen freiwilligen als lustig empfunden.nach einer kurvenreichen reise wollte ich meine freundin in quito am montag morgen um 9 uhr am hauptplatz treffen, was eine naive idee war, denn so einfach ist das hier nicht mit dem puenktlich sein. und nicht nur wegem dem alter der buse und der busfahrer. zu 2 reise fortgesetzt, an der kueste, haengematten aus fischernetzen mit lockerleichtem brasilienflair.kultur in einer stadt namens cuenca gefunden und die besten riesenposter von ecuador abgestaubt und sie 1 tag spaeter am busterminal vergessen. voller zeitdruck nach peru gereist, was sich an groesse schon unterscheidet, die trachten haben andere farben, die charaktere auch. mit in einer stadt namens piura getauschten schuhe nach lima gereist um zu entdecken, dass die schuhe zu gross sind und weh tun. also schuhe aus und weiter. auf und jacke naehen lassen, damit nach cuzco, schoenste stadt, an
der haustuer von machu picchu. dort hoch, bei sonnenaufgang da, den tag ueber mit argentinier mate getrunken und den ort genossen. die anfahrt nach la paz (bolivien) beieindruckend, sehr beieindruckend, schon 1 1/2 stunden vorher sieht man das monstrum namens La Paz am Himmel in Form von Licht. Dann kommt man ueber eine riesen kante und aufeinmal liegt ein
gewaltiges lichtermeer untereinem---->gaensehaut. die naechte bei der familie eines freundes in El Alto verbracht. sehr schoen und endlich mal ruhe. das mit kreativitaet genossen und chaotische heimreise angetretten und nach 48 stunden in chilecito am mittagstisch sitzen und merken, dass hier "komischerweise" nichts passiert ist. so ist das in den doerfern in den bergen.

 das warnur ein kleiner eindruck meiner reise, von quito (ecuador) ueber peru nach La paz (bolivien). wie ihr merkt, fehlt viel, aber das wuerde den rahmen spraengen. das verrueckte ist, um so weiter man von deutschland weg ist, umso besser lernt man es kennen.und ich glaube ich kenne es jetzt wesentlich besser als vorher. das gleiche ist mir jetzt auch waehrend der reise mit argentinien passiert.waehrend ich nicht hier war, habe gemerkt, wie gut mir das argentinische volk gefaellt, wie nett, offen und gastfreundlich hier die menschen sind - und vorallendingen - wie vorurteilslos und chaotisch. es gibte aber auch viele schoene dinge, die es in ecuador, peru und boliven gab, die es hier leider nicht gibt, die fruechte, atemberaubend, die viele inca-tradition, schoen und allgemeine gefuehl, in einer ganz anderen kultur zu sein. denn nicht nur die gesichtszuege sind in argentinien europaischer.

seitdem ich wieder in chilecito bin, habe ich mit meiner arbeit fortgesetzt. im comedor arbeite ich jetzt nur noch mit der
Kaddy, einer anderen freiwilligen, und wir kochen mittags das essen fuer die kinder und spielen dannach bis zum nachmittag
mit ihnen. bald wird auch die kaddy gehen und ich werde den comedor erstmal alleine weiterfuehren und dannach mit einer
neuen freiwilligen weiterarbeiten. die kinder sind sehr zufrieden und kommen sehr gerne. das ganze dorf kennt uns schon. das
ist schoen, dass es den comedor im kleinen vorort von san miguel gibt, denn man kann sagen, dass ist sowas wie eine kindergruppe, denn die kinder treffen sich jeden tag, nach der schule essen zusammen, kochem mit uns, wir putzen jetzt auch
immer jeden tag die zaehne, machen mit uns ausfluege und spielen jedes erdenkliche spiel was es gibt. das ist gut. am dienstag war hier feiertag und von den "asambleas" aus haben wir einen auftakt am plaza principal gemacht und den ganzen platz mit zeitung ausklebt und eine ausstellung ueber den Bergbau in Chilecito gemacht. Dazu gabs livemusik und dokumentationen zum gucken. wer das alles sich vors auge fuehren will, was wir hier und ich dort gemacht haben, der kann gerne auf die fotos einen blick werfen in dem er am rechten bildrand ein klich auf fotos macht. also wuensche euch alles gute!euer jochen

25.3.09 07:00

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Vattern (26.3.09 09:40)
Lieber Jochen,
danke für den Bericht über diese tolle Reise und die Eindrücke aus den Ländern. Wäre gerne mitgereist...
Dein Vater

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